„Markt der Möglichkeiten“ an der JPS

Was will ich später einmal machen? Bei welchem Unternehmen möchte ich mein Praktikum/meine Ausbildung absolvieren? Und welche Betriebe gibt es eigentlich in der Nähe meines Wohnortes? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen derzeit unsere Schüler zu Beginn des Berufsorientierungsprojekts.

Um die Jugendlichen bei dieser wichtigen Entscheidungsfindung zu unterstützen, findet an der Jenaplanschule für die Klassen 7 bis 10 jedes Jahr das Berufsorientierungsprojekt statt. Ziel ist es, frühzeitig Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen, um die Wahl eines Praktikums- oder Ausbildungsplatzes zu erleichtern.

Ein besonderes Highlight des Projekts ist der nun bereits zum vierten Mal stattfindende „Markt der Möglichkeiten“, der am 28. Januar 2026 im Kaiserhof in Markersbach veranstaltet wurde. Zahlreiche regionale Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen nutzten die Gelegenheit, sich den Schülern vorzustellen. Dabei standen sie den Jugendlichen für Fragen rund um Ausbildung, Praktikumsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven zur Verfügung.

Die vertretenen Branchen waren dabei äußerst vielfältig: Angefangen bei schulischen Ausbildungen und Fachhochschulreife durch das IAJ Annaberg und die Freien Schulen Annaberg, über den Bereich Gesundheit und Soziales mit, z. B. den Kliniken Erlabrunn und der Erzgebirgischen Krankenhaus- und Hospitalgesellschaft, bis hin zu Handwerk und Technik mit Unternehmen wie Unger Elektroanlagen, der Schönfelder Papierfabrik und der Charmant-Friseur aus Schwarzenberg. Darüber hinaus waren auch die Bäckerei Roscher und die Stadtwerke Schwarzenberg vor Ort ebenso wie eine Organisation für Freiwilligendienste.

Doch der „Markt der Möglichkeiten“ bot weit mehr als nur theoretische Informationen. An vielen Ständen konnten die Schüler selbst aktiv werden und praktische Aufgaben ausprobieren. Dies gab den Jugendlichen die Möglichkeit, einen noch konkreteren Eindruck von den jeweiligen Berufsfeldern zu erhalten. Ein herzlicher Dank gilt allen Unternehmen und Institutionen, die unseren Schülern diese wertvollen Einblicke ermöglicht haben.

Einige der anfänglich genannten Fragen wurden inzwischen beantwortet und beschäftigen die Schüler nicht mehr. Dafür sind neue Fragestellungen entstanden, die im weiteren Verlauf des Berufsorientierungsprojekts aufgegriffen werden.

Sally Walther, Berufsorientierung