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Künstlerin findet Unterstützung für ägyptische Straßenkinder
Mit einem zweitägigen Kuchenbasar hat die Jenaplanschule Markersbach, die
derzeit wegen Bauarbeiten nach Raschau ausgelagert ist, die Ägyptenhilfe von
Silke Klauß unterstützt. Die Künstlerin aus Neudorf arbeitet seit einigen
Monaten mit der Schule zusammen. Die Tochter der 40-Jährigen lernt in der
Einrichtung. Der Einsatz von Silke Klauß für Ägypten hatte seinen Ursprung vor
zwei Jahren. "Ich liebe das Land schon lange, war dort im Urlaub. In Hurghada
habe ich viel Elend gesehen", erzählt die Mutter. Nach ihrem Urlaub
recherchierte sie im Internet und suchte eine Organisation, die sich für
Straßenkinder in Ägypten stark macht. "Mir war es wichtig, eine
Hilfsorganisation zu finden, bei der ich genau sehen kann, wo das Geld hingeht."
Der Verein "Egypt live help kids", den Angela de Groot ins Leben gerufen hat,
scheint genau das zu sein. In der Jenaplanschule stieß Klauß mit ihrem
Engagement für den afrikanischen Staat auf offene Ohren. "In unserem
vierwöchigen Afrika-Projekt haben wir Ägypten gleich mit aufgegriffen", sagt
Bärbel Bitterlich, Leiterin der reformpädagogischen Werkstatt. Die Schüler der
Obergruppe haben dabei viel über den schwarzen Kontinent erfahren. Für Silke
Klauß ist Ägypten längst zu einer Art zweiten Heimat geworden. "Anfang nächsten
Jahres fliege ich wieder nach Luxor. Mit Urlaub hat das mittlerweile wenig zu
tun. Ich gehe in die Familien, wo unsere Hilfe gebraucht wird", so die
40-Jährige. Über die Unterstützung durch die Jenaplanschüler und die Idee mit
dem Kuchenbasar freut sie sich sehr. "Die Kinder waren ganz begeistert, wollten
viel wissen", so Klauß. Vom Geld - diesmal kamen rund 55 Euro zusammen - werden
übrigens Wassertanks und Betten gekauft. "Man muss bedenken, dass ein Ägypter im
Schnitt 50 Euro im Monat verdient. Da relativiert sich die Summe schnell. Eine
Mandeloperation etwa kostet da 35 Euro." (klin)
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