Exkursion nach Karlsbad und Nejdek
Mit freudiger Erwartung fuhren die Jugendlichen
zur Bildungsmesse nach Karlsbad. Begleitet wurden sie von Herrn Schroeter,
Berufsberater/EURES-Berater der Arbeitsagentur Annaberg, und Frau Lenardt, die
für die Schule zuständige Berufsberaterin sowie ihren Lehrern. Auf der Messe
stellten sich eine große Anzahl von Berufsfachschulen, einzelne Gymnasien und
Universitäten der Region Karlsbad vor. Zahlreiche Stände luden zum Zuschauen und
Mitmachen ein. Das Angebot war breit gefächert und bot viel Interessantes. Eine
Schülergruppe beeindruckte besonders die Vorführung einer Gestaltungsfachschule
über die Einsatzmöglichkeiten von grafischen Computerprogrammen. Wer Lust hatte,
konnte sich per Computer zeichnen lassen. Viele Besucher zog auch der Stand der
Kosmetiker und Frisöre an. Mutige konnten sich hier als Model verschönern
lassen. Zu einer kleinen Pause lud die Tee-Ecke ein. Einzelne Jugendliche
probierten das Teeangebot, genossen die Atmosphäre und ließen sich die
verschiedenen Sorten schmecken. Besonders bemerkenswert war hier, dass die
Ausrichter der Tee-Ecke aus einer privaten Schule stammten, die eine Grund- und
Mittelschule sowie ein Gymnasium unter einem Dach mit einem gemeinsamen Konzept
beherbergt. Die Jenaplanschülerinnen fanden einige Gemeinsamkeiten mit der
Schule und kamen schnell mit den tschechischen Schülern ins Gespräch. Dabei
nutzten sie alle verfügbaren Kommunikationsmöglichkeiten: tschechische und
englische Vokabeln sowie Hände und Füße. Sie waren so vertieft, dass sie beinahe
die Abfahrtszeit des Busses verpasst hätten.
Weiter ging es nach Nejdek zur Besichtigung der Firma WITTE Automotive. Herzlich
begrüßt wurde die Gruppe von einer Mitarbeiterin der Marketingabteilung. Während
der Führung durch die Werkshallen erfuhren die Jugendlichen Wissenswertes über
Arbeitsbedingungen, gefertigte Produkte sowie die belieferten Autofirmen.
Besonders beeindruckt waren alle, dass dazu solche renommierten Firmen, wie
Lamborghini, VW, FORD, BMW und Skoda, zählten. Viele Fragen wurden gestellt und
beantwortet. Während die Hälfte der Gruppe die Firma erlebte, sahen sich die
anderen Schüler in dem idyllischen Städtchen Nejdek um. Sie probierten ihre
Tschechischkenntnisse in Geschäften und Cafés aus. Döner, Pizza und Co. standen
dabei hoch im Kurs. Dann wechselten die Gruppen und gegen Mittag fuhren alle
Froh gestimmt, mit vielen neuen Eindrücken vom Partnerland nach Raschau zurück.
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